Was ist VDSL?
VDSL ist eine besondere Form des Breitband-Internets, eine Verbesserung von DSL. VDSL ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von 25, 50 und sogar 200 MBit/s. Der Kunde kann bestimmen, welche Datenströme er vorrangig nutzen möchte. Bei VDSL können Telefon, Internet und Fernsehen mit nur einem Anschluss gleichzeitig genutzt werden. Es kommt nicht zu Empfangsstörungen durch Hintergrundanwendungen. Das letzte Stück der Übertragungsleitung bis hin zum Kunden besteht bei VDSL ebenso wie bei DSL aus einer Kupferleitung, während der größte Teil der Übertragungsleitung aus Glasfaserkabel besteht.
Ebenso wie bei DSL sind bei VDSL die Übertragungsgeschwindigkeiten im Download höher als im Upload. Die Downloadgeschwindigkeit ist bedeutend höher als die Uploadgeschwindigkeit. Dies liegt an der Tatsache, dass häufiger Daten aus dem Internet heruntergeladen werden als dass Daten über das Internet verschickt werden.
Die Datenübertragung erfolgt beim VDSL ebenso wie beim DSL drahtlos. Ein Modem ist erforderlich. Es wandelt die aus dem Internet empfangenen Daten so um, dass sie für PC oder Notebook verständlich ist. Ein Router für VDSL ermöglicht den Zugriff mehrerer Computer auf das Internet. Dazu ist nur eine Leitung erforderlich. Die meisten Router sind bereits mit einem Modem ausgestattet. Die Router sind mit mehreren Ports ausgerüstet, die zum Anschluss der Endgeräte dienen. Trotzdem ist die drahtlose Datenübertragung vom Router bzw. Modem bis hin zum Computer möglich. Dafür sorgt das drahtlose Netzwerk, das WLAN. Da so ein WLAN über eine sehr große Reichweite, teilweise bis zu 100 m, verfügt, kommt es auf Sicherheitsmaßnahmen an. Man sollte daher bei der Nutzung von DSL oder VDSL an die entsprechende Anti-Virus-Software denken.
Frank :: Feb.21.2011 :: Breitband :: No Comments »